Seit vielen Jahren nun sind Andi und ich begeisterte Geocacher. Nicht nur in der Aachener Umgebung sind wir aktiv, sondern auch bzw. besonders an unseren Urlaubsorten suchen wir diese Herausforderung. Hier haben wir schon sehr oft Gegenden entdeckt, die wir ohne unser Hobby vermutlich nicht gefunden hätten. Das Geocachen ist mit viel Spaß und Zeit an der frischen Luft verbunden. Wir verbringen also alleine deswegen schon viel Zeit in der Natur. Eine erhebliche Steigerung in der Schwierigkeit beim Cachen sind dieses, bei denen das Klettern gefragt ist. Sei es das Abseilen in Steinbrüche oder von Viadukten herab, all dies geht nicht ohne das entsprechende Equipment. Uns fehlte hier zu guter letzt nur noch das Kletterseil. Das Know-How ist da, nur die Ausrüstung war bisher noch nicht komplett. An meinem letzten Geburtstag im Dezember habe ich von vielen, lieben Freunden Geld geschenkt bekommen, damit ich mir das noch fehlende Seil zulegen kann. Nun war es soweit, ich habe mir ein so genanntes “Einfachseil” ausgesucht und beim Fachhandel bestellt. Nun ist die Lieferung mit dem begehrten Inhalt angekommen, aber die Jahreszeit gibt das Heben eines Klettercaches leider noch nicht her… Aber das ist alles eine Frage der Zeit
23/01/2010
Aufrüsten der Kletterausrüstung
17/01/2010
Lauf Saison 2010 – Lousberglauf
Dieses Jahr ist für mich das Lauf Jahr. Es beginnt mit dem Lousberglauf am 30.06.2010 am Aachener Lousberg. Alle Jahre wieder versuchen 2000 Starter die 5555m in Bestzeit zu schaffen. Bei Männern liegt diese bei 19:21,5 Minuten. Wahnsinns Zeit und für mich derzeit noch undenkbar, aber das hat sich der Läufer sicher auch irgendwann mal gedacht. Das Laufen habe ich vor 2 Jahren für mich entdeckt und zwar auch beim Lousberglauf. Wir sind seiner Zeit als Firmenteam gestartet, der Chef ist selber gestartet, hat Startgeld und Trikots gesponsert und wir hatten eine Menge Spaß.
Die 5555m sind im Grunde ja nicht das “Problem”, aber die Strecke ist nicht wirklich die Einfachste. Es geht auf den Lousberg rauf und zu Beginn ist der Weg noch breit und geteert, aber nach Erreichen des “Plateaus” geht es über kleine, schmale Wege bergab. Hier stürzen jedes Jahr Läufer.
Das Aufregende ist jedenfalls, die Teilnahme, es sind die Menschen am Wegesrand, die Kameras, die Begeisterung, die 2000 Läufer, die Stimmung, die Herausforderung, und die Gemeinschaft aller, die daran teilnehmen. Ich jedenfalls werde versuchen meine Vorjahreszeit zu verbessern, meine Freunde zu animieren mitzumachen und das Ganze als Vorbereitung fürs ganze Jahr 2010 zu bestreiten.
Das wird ein riesen Spaß!
Alt Aachener Bühne
Gestern stand unser alljährlicher Besuch bei der Alt Aachener Bühne an. Die Alt Aachener Bühne ist eine Art Mundart-Theater auf Öcher Platt, den Dialekt unserer Region. Leider, wie wir finden, sprechen nicht mehr viele Leute diesen Dialekt und vor allen Dingen die jüngere Generation ist damit wenig in Berührung gekommen. Auch wir können nur Bruchteile dieser “Sprache”, schauen uns aber immer wieder gerne diese Theaterstücke an, auch um uns weiterzubilden
. Gestern hieß das Stück “Angs vor en Herrjottskonkel”. Aber was ist eine “Herrjottkonkel”? Dies Leuten zu erklären die nicht aus Aachen kommen ist sehr schwer, irgendwie weiß man es einfach, kann es aber nicht in Worte fassen. Im Programmheft finden wir Erklärungsversuche “Strafe Gottes” oder “Strafe die auf dem Fuße folgt”. Für kleines Geld werden wir mehr als drei Stunden bespaßt und bekommen richtig was zu lachen.
In der ersten Pause kommen wir sogar in den Genuss, den Brander Karnevalsprinz inkl.. seiner Prinzengarde und kompletten Gefolge bestaunen zu dürfen. Er präsentiert einige seiner Lieder und bei mir kommt direkt Karnevalsstimmung auf. Tja als Öcher Mädsche bleibt das wohl nicht aus
01/01/2010
Rheinfeiern 2010 in Köln
Jedes Jahr aufs Neue stellt sich bei Allen von uns wohl die Frage: Was machen wir Silvester? Soll es ein gemütliches Essen mit Freunden sein? Oder feiern wir mit der Familie? Fahren wir für ein oder zwei Tage weg oder gehen wir auf eine große Party? Dieses Jahr wollten wir mal etwas ganz Anderes machen, aber was? Und da hörten wir auf 1Live die Werbung für Rheinfeiern 2010. Ein Konzert mit den Fantastischen Vier, als Vorgruppe Clueso im Rhein-Energie-Stadion. Super Idee, das machen wir! Aber uns fällt ein: das Rhein-Energie-Stadion ist ja offen. Open Air am 31. Dezember … sehr gewagt. Aber wir machen es trotzdem, no risk no fun oder wie heißt es so schön? Wir fahren also los zu unserem Silvester-Event bei -0,5°C und dick weg gepackt. Als wir ankommen sehen wir, wir sind nicht die einzigen Verrückten. Der Innenraum füllt sich schnell und auch die Ränge sind gut besetzt. Nach Pohlmann kommt Clueso auf die Bühne, der eine richtig gute Show macht. Bisher fand ich ihn ja nicht unbedingt so gut, aber live ist er wirklich super. Es ist eisekalt, die Nasen werden röter und Hände und Füße kälter und wir warten nur auf eins … die Fantastischen Vier. Nachdem das ganze Orchester auf der Bühne ist kommen Smudo, Thomas D., Michi Beck und Andy Ypsilon auf die Bühne und rocken tatsächlich nach 3 Sekunden schon so ab, als wäre das Konzert schon mitten drin. Wir tanzen, springen, singen und jetzt wird es auch endlich wärmer. Die Fantastischen Vier nehmen uns mit auf eine musikalische Reise ihrer letzten 20 Jahre. Die Besten ihrer Songs hören wir und für mich hätte es ewig so weitergehen können. Bei einem Lied zieht Thomas D. sich sogar aus und steht mit freiem Oberköper da, bei dieser Eiseskälte! Um 0:00 Uhr gibt es im Stadion ein riesen Feuerwerk und die Fantas spielen auch im Jahr 2010 noch, es ist echt ein Gänsehautfeeling! Das war tatsächlich ein etwas anderes Silvester und wir haben es nicht bereut. “Jederzeit wieder” denken wir uns und trinken zu Hause wieder angekommen erst mal eine Flasche Sekt. Unser Jahr 2010 kann kommen!
Ach beinahe hätte ich es vergessen: was darf bei einem Besuch eines so tollen Stadions nicht fehlen? Ja klar: der Flitzer. Nach der Veranstaltung läuft doch tatsächlich ein Typ pudelnudelnackt über das Feld und alle Securities hinterher. Wie in der Werbung, nicht schlecht
Andi
30/12/2009
Wie viel paßt in ein Schnapsglas
Das Eichmaß eines Schnapsglas scheint auf den ersten Blick verbindlich, ist es aber nicht! In der Gastronomie bekommt man seine Gläser immer nur bis dorthin aufgefüllt. Verständlich, denn ein Schnapsglas mit 2cl Eichstrich kann bis zum Rand mit etwa 3cl befüllt werden. Aber das ist nur ein Szenario, im Privaten kann man da an die Grenzen der Physik vordringen. Wer geschickt ist, kann gezielt die Oberflächenspannung des Getränks ausnutzen und so das Glas bis über den Rand hinaus befüllen. Zugegeben, das Trinken wird dadurch nicht unbedingt leichter!
Nun ist es aber auch so, das der Aufdruck des Striches durch häufiges Spülen abgehen kann und was macht man nun? Der Anhaltspunkt fehlt, die Orientierung am Glas wird nahezu unmöglich und da kann es passieren (man will ja auch nicht geizig erscheinen), dass das Glas nur "ungenau" befüllt wird. Aber was macht das schon?
3D Film Erlebnis
Gestern Abend waren wir im Kino. Im Grunde eine schöne Freizeitbeschäftigung. Man trifft sich mit Freunden, ißt Popcorn, trinkt ein Bierchen dazu und genießt den Abend. Genauso ist das schon zahllose Male abgelaufen und in der Vergangenheit gab es auch schon zig Filme, die mich entweder nachhaltig berührten oder deren Special Effects derart gut waren, das ich die mitreißende Stimmung kaum fassen konnte.
Gestern hingegen wurde meine Auffassung, was ein guter Film ist in seinen Grundfesten erschüttert. AVATAR, der neuste Filme von Regisseur James Cameron, wurde uns von Freunden und Geschwistern als "toller Film" angepriesen und das wir "da unbedingt rein müssen!". Gesagt getan. Das Dürener Comet ist ein mit einer ordentlichen 16m Leinwand ausgestattetes Kino und bis zum Anschlag gefüllt, Popcorn und ein Kölsch am langen Arm und ab geht´s in Reihe D.
Die zusätzliche Brille, die für den Film in der 3D Variante unbedingt nötig ist, sieht zwar aus als sei sie von Ray Charles, aber man will sie nach wenigen Augenblicken gar nicht mehr absetzen. Der Film beindruckt mit Fantasie, fesselt mit atemberaubenden Aufnahmen, die zum Greifen nah scheinen. Die Geschichte bannt die Zuschauer (uns zumindest) derart, das die 150 Minuten sprichwörtlich wie im Fluge vergehen. Durch die tolle Umsetzung des 3D Effekts hat man permanent das Gefühl mitten in der Geschichte zu sein, man verschmilzt mit der Umgebung, fiebert mit den Charakteren, einfach toll!
Vor einigen Jahren waren Andi und ich bereits in einem 3D IMAX Kino in Berlin. Die Brillen waren seinerzeit noch riesig, unbequem aber brachten einen tollen Raumeffekt. Die Film, den wir zu sehen bekamen, fanden wir gelinde gesagt jedoch totalen Sch***! Aber nun ja, wie wir gestern miterleben durften, kann Kino in 3 Dimensionen faszinieren und jede Menge Spaß machen!
DAS ist Kino der Zukunft…
27/12/2009
Sport zu Weihnachten
Weihnachten ist das Fest der Liebe und der Familie. Für viele ist das Weihnachtsfest eine einzige, große Fresserei. Zugegeben gibt es gerade jetzt auch bei uns mehr zu Essen als sonst und ich finde das prima, weil ich auf total auf traditionelles, deftiges
Essen stehe! Was für uns aber auch zu Weihnachten auf gar keinen Fall fehlen darf, ist Sport.
Heute zum Beispiel haben wir erst einmal länger geschlafen, dann gut gefrühstückt und dabei stets das Wetter beobachtet. Es sah unbeständig aus, aber die Sonne kam immer mal kurz durch, sodass sogar ein Regenbogen zu sehen war. Und so sind wir los gezogen, ab ins Wurmtal. Kaum sind wir angezogen, beginnt es leicht zu regnen, es gesellt sich aber auch Schnee dazu,.. uah, das haben wir uns aber anders vorgestellt. Egal, wir machen uns auf und rennen los. Bei diesem Wetter ist hier eh nicht viel los, denn die meisten Leute liegen jetzt wahrscheinlich komatös auf der Couch oder sitzen wieder am Esstisch
Das Tauwetter der vergangenen Tage hat die frostigen Wege unserer Wurmtalrunde auftauen lassen und so tapsen wir durch die Matsche.
Die letzten Schlemmertage haben leider ihre Spuren hinterlassen und so fällt es uns das Laufen ordentlich schwer. Der Regen läßt so langsam nach und die Hände sind wieder aufgetaut. Es macht uns riesigen Spaß und so gehen uns die 5,5km ganz gut von der “Hand”. Nach der Runde sputen wir uns noch schnellen Schrittes rauf nach Hause und da warten schon die Hanteln auf uns. Noch ein paar Sit-ups ein paar Dips und schon sind wir bedient
Weihnachten hat also nur geringe Spuren für uns hinterlassen. Ein paar schöne Tage mit unseren Lieben, viel Spaß und natürlich ein wenig sportlicher Betätigung
20/12/2009
Schneegestöber vor Weihnachten
Heute morgen werden wir mit Schneegestöber wach. Auf dem Balkon sind Verwehungen, die Wiese ist pulvrig weis, genauso wie die Straße hinterm Haus, die sich unter einer festgefahrenen Schneedecke versteckt. Der Winter hat Würselen endlich feste im Griff. Wir schauen uns das Schauspiel eine ganze Zeit lang an. Der Wind peitscht die Schneeflocken horizontal an unseren Fenstern vorbei, es hustet und pustet, es weihnachtet sehr.
Ein Blick aufs Thermometer zeigt jedoch, das es seit gestern gut 10 Grad wärmer geworden und jetzt somit nur noch -4° “kalt” ist. In stiller Hoffnung, das es so noch etwas bleibt, steht Weihnachten vor der Türe und eine solch verzauberte Natur wäre genau richtig für das, was kommt.
Das Wurmtal ist heute wunderbar leer, keine Jogger, keine Wanderer nur vereinzelt ein Paar Hundebesitzer, die dem Wetter trotzen. Wir hingegen genießen das “Sauwetter”, wie es Andere titulieren würden mit mehr als einem Lächeln auf den Lippen.
19/12/2009
Wintereinbruch 2009
Heute war es dann soweit, der Winter 2009 ist da. Gestern Nachmittag begann es leicht zu schneien, gaaanz leicht, aber schön und für einige Stunden. Als ich nach dem Feierabend mit dem Fahrrad in die Stadt fahre, ist es nicht nur ordentlich kalt, sondern es stellt sich eine weihnachtliche Stimmung ein, kling Glöckchen, klingelingeling!
In Aachen ist richtig was los, der Weihnachtsmarkt ist voller Lichter und Menschen. Als es dann im Dunkeln nach Hause geht, freue ich mich auf einen heißen Glühwein und darauf auf der Couch zu liegen.
Heute morgen dann, liegt der Schnee dicht auf den Dachfenstern. Ich gehe also in die Küche um das Frühstück zu bereiten und kann meinen Augen kaum trauen. Das Thermometer zeigt unbeschreibliche -13°! Wow, das hatten wir aber schon lange nicht mehr. Die Luft ist klar und der Himmel wunderbar blau. Wir genießen nach einem ausgiebigen Frühstück dieses fabelhafte Wetter in Heerlen. Warm angezogen kann uns das Wetter gar nichts anhaben, dicke Jacke, Boots, Mütze, Schal, Handschuhe, wir sind gewappnet.
18/12/2009
Einkaufen im Outdoorladen
Ich liebe diese Geschäfte: Outdoorläden. Hier bekommt man alles, was man braucht, um draussen trocken zu bleiben oder nicht kalt zu bekommen. Hier bekommt man zudem Kletterausrüstung, Zelte, Schuhe, Kartenmaterial, Reiseführer, GPS Geräte, Fahrradbekleidung und Ideen ohne Ende. Wir in Aachen sind da nicht so gut aufgestellt, wie andere Städte. Meinen ersten, richtig geilen Laden habe ich vor einigen Jahren in Hamburg betreten, einen Globetrotter. Manoman, war das der Hammer!
Das Schlimme an diesen Geschäften ist, das ich hier nur schwer raus komme, ohne etwas zu kaufen. Und sei es nur eine Karte oder ein Reiseführer. Der Globetrotter in Köln hat sogar einen künstlichen Teich im Untergeschoß, sodass man sogar Boote testen kann, es gibt eine Eiskammer und eine Regenkammer um das Material zu testen.
Sogar die Toiletten sind animiert. Bei den Männern hat man eine Schiffstoilette gebaut, mit Metallschüssel, Schläuchen, gewölbter Holzwand und in dem Bullauge ist Seegang animiert.
Stundenlang können wir uns hier aufhalten, stöbern, anziehen, probieren und schmökern.
